Rückblick 3. Passeirer Wirtschaftschaftsgipfel

Passeier – das grüne Tal

Ein voller Erfolg war der 3. Passeirer Wirtschaftsgipfel zum Thema Passeier das grüne Tal.
Gilt es schon seit Jahren, dass sich das Konsortium Gedanken macht über wirtschaftliche Themen, die in Passeier anstehen und damit die Rolle des innovativen Tales hervorzuheben. So konnten beim 3. Passeirer Wirtschaftgipfel namhaften Referenten gewonnen werden die Möglichkeiten vorstellten, wie sich das Passeiertal und Südtirol in den nächsten Jahren verändern kann um so weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen zu können.

Rudi Rienzner Ceo des Südtiroler Energieverbandes, ging in seinen Ausführungen auf das Thema “ Energieversorgung dezentral, nachhaltig, bodenständig: Energie von daheim” als Zukunftsmodell ein. Er gibt in Italien 137 Stromverteiler und davon sind 52 allein in Südtirol, denn so Rienzner in seinen Ausführungen: Menschen fällen sehr gerne Entscheidungen, die ihr Umfeld betreffen, lieber vor Ort und das trifft auf Südtirol zu dies vorallem auch in der Energieversorgung. Walter Huber vom Institut für Innovative Technologien ging in seinen Ausführungen auf die Energiequelle Wasserstoff ein, eine Energie der Zukunft und Zukunft der Energie so der Referent. Gerade für die wirtschaftlichkeit der Betriebe sind die Energiekosten der zweitgrößte Kostenfaktor und beeinflusst maßgeblich die Zukunftsfähigkeit eines Betriebes. Er sieht den Wasserstoff als Zukunftsenergie vor allem bei Nutzfahrzeugen, bei Mülltransportern, Gabelstaplern, LKWs und Bussen und entdeckt ein riesiges Potential in Südtirol.

Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität, ging in seinen Ausführungen auf die E-Mobilität als Element künftiger Alleinstellung ein und sieht gerade im ländlichen Bereich wie es das Passeiertal ist eine einmalige Chance mit nachhaltiger Mobilität im Tourismus und Wirtschaft zu punkten. Denn diese Alleinstellung gelingt nur, wenn eine akute Herausforderung auf innovativer Weise gelöst wird so der Referent.

Schließlich stellte Theo Lanthaler Geschäftsführer der Energie und Umweltbetriebe Moos stellte seinen Betrieb vor,die durch ihre Stromproduktion aktiv in die Nahversorgung des Hinterpasseiers eingreifen und mit günstigen Stromtarife, Internet auch in entlegenen Gegenden von der Stettinerhütte zum Timmelsjoch, einem Fernheizwerk in Pfelders, mit Lebensmittelgeschäfte in kleinen Ortschaften, einer Tankstelle und Werkstatt für die Nahversorgung entscheidend für die mehr als positive wirtschaftliche Entwicklung des Hinterpasseiers beigetragen haben.

Bei der abschließenden anregenden Diskussion wurden Fragen der Interessierten und diskutiert. Das Konsortium Passeier Wirtschaft freut sich wieder ein Thema für das Passeier gefunden zu haben, das zum Nachdenken anregt und neue Inputs in die Gemeindestuben des Tales bringt.
Denn wie sagte schon Helmut Kohl bei der Wiedervereinigung Deutschlands: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.

 

Pressemitteilung in der Dolomiten vom 3. November 2017

Pressemitteilung in der Dolomiten vom 3. November 2017

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